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Die Hochschule Wismar ist eine gut aufgestellte, leistungsstarke und kreative Hochschule mit enger Bindung zur lokalen Wirtschaft. Durch ihre drei Fakultäten mit den Schwerpunkten Technik, Wirtschaft und Gestaltung bietet sie eine hervorragende Basis für interdisziplinäre Forschung und moderne Lehre. Die Hansestadt Wismar als enger Partner gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist mit ihrer unmittelbaren Lage an der Ostsee ein attraktiver Studien- und Arbeitsort.

In der Fakultät für Ingenieurwissenschaften ist am Bereich Seefahrt, Anlagentechnik und Logistik in Warnemünde der Hochschule Wismar zum 01.03.2025 zu besetzen:

W2 Professur Schiffsmaschinenanlagen

Umfang

Vollzeit

Befristung

unbefristet

Beginn

01.03.2025

Bewerbungsfrist

30.06.2024


Die Ausschreibung richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber mit einem abgeschlossenen einschlägigen Hochschulstudium, die praktische Erfahrungen auf dem Gebiet der Schiffsmaschinenanlagen, der Energieanlagen sowie der Dampf-, Kälte- und Klimatechnik sowohl im maritimen als möglichst auch im industriellen Bereich vorweisen und Inhaberin oder Inhaber eines Befähigungszeugnisses für den technischen Schiffsdienst auf Managementebene gemäß STCW-Übereinkommen sind. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen über eine besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit verfügen, die nach dem LHG M-V in der Regel durch die Qualität einer Promotion oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen nachgewiesen wird. Eine pädagogische Eignung wird vorausgesetzt.

Die allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 58 Landeshochschulgesetz M-V. Die dienstrechtliche Stellung der Professorinnen und Professoren wird in § 61 Landeshochschulgesetz M-V geregelt. Es werden fundierte theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen auf dem Gebiet des Betriebes und möglichst auch der Auslegung und der Projektierung von Schiffsmaschinenanlagen und deren Komponenten sowie von Energieanlagen, von Dampf-, Kälte- und Klimaanlagen und deren Systeme sowohl im maritimen als ggf. auch im industriellen Bereich und in der Energiewirtschaft erwartet. Kenntnisse und Erfahrungen auf den Gebieten Wärmeübertragung und Wärmeübertrager sollen vorhanden sein.

Die Lehraufgaben für diese Professur umfassen besonders folgende für die Besonderheiten der seefahrtbezogenen Ausbildung am Standort Warnemünde relevanten und die nach dem  STCW-Übereinkommen ebenso geforderten Inhalte zu vertreten:

- Ver- und Entsorgungssysteme von Schiffsmaschinenanlagen und Energieanlagen,

- Funktionselemente und Anlagenkomponenten,

- Betriebsverhalten, Zusammenwirken von Komponenten und Anlagenteilen einschließlich Betriebsstörungen,

- Funktionselemente der Hauptantriebsanlage, Wellenleitung, Lager, Kupplungen und Getriebe,

- Antriebsvarianten und deren Betriebsverhalten, Zusammenwirken Schiff-Propeller-Antriebsanlage,

- Energieumwandlung, energetische und wirtschaftliche Bewertung sowie technische Diagnose an Schiffsmaschinenanlagen,

- Aufbau, Funktion und Betriebsverhalten sowie energetische Bewertung von Anlagen,

- Kraftwerksanlagen und deren energetische Bewertung, Sekundärenergienutzung, regenerative Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, Kombianlagen,

- Regenerative Energiequellen,

- Heizungstechnik, Wärmeschutz, Wärmebedarf, Heizungsanlagen einschließlich Solarenergienutzung und Wärmepumpen.

Die Lehraufgaben umfassen auch die Durchführung von praktischen Laborübungen und Simulatorübungen sowie die Betreuung von Projekten, Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten.

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen bereit und in der Lage sein, Lehrveranstaltungen im Grundlagenstudium und in anderen Studiengängen an der Hochschule Wismar zu übernehmen. Darüber hinaus sind die Fachgebiete in der Weiterbildung und der anwendungsorientierten Forschung zu vertreten. Sie müssen befähigt sein, Lehrveranstaltungen sowohl in der Aus- und Weiterbildung als auch in internationalen kooperativen Studiengängen in deutscher und in englischer Sprache durchführen zu können.

Eine aktive Kooperation mit der regionalen Wirtschaft sowie die Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Hochschule wird erwartet. Die Bereitschaft zur Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung wird vorausgesetzt. Es wird die Mitarbeit in den nationalen und internationalen maritimen und industriellen Fachgremien bei der Entwicklung von Regularien und Vorschriften gefordert. Wünschenswert sind daher Erfahrungen mit nationalen und internationalen Regularien und Vorschriften.

Nähere Auskünfte erteilt der Vorsitzende der Berufungskommission, Herr Prof. Dr.-Ing. Jürgen Siegl (0381-96984510; juergen.siegl@hs-wismar.de).

Die Professur wird im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder im Angestelltenverhältnis besetzt. Hinsichtlich der allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen wird auf § 58 LHG M-V, bezüglich der dienstrechtlichen Stellung auf § 61 LHG M-V, verwiesen.

Die Hochschule ist Trägerin des Total-E-Quality-Prädikates und als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Die Hochschule Wismar strebt die Erhöhung des Frauenanteils in diesem Bereich an und fordert qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Solange Frauen in diesem Bereich der Hochschule Wismar unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt (§ 9 Abs. 1 GlG M-V).

Bewerberinnen und Bewerber mit anerkannter Schwerbehinderung oder Gleichstellung gemäß § 2 Abs. 3 SGB IX werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Dazu ist es sinnvoll, schon in der Bewerbung ausdrücklich auf die Schwerbehinderung oder Gleichstellung aufmerksam zu machen und den Nachweis zu erbringen.

Bewerberinnen und Bewerber aus dem öffentlichen Dienst bitten wir, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären.

Bewerbungskosten werden von der Hochschule Wismar nicht übernommen, dies gilt auch für evtl. Vorstellungsgespräche.

Ihre vollständige und aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte bis zum 30.06.2024 online über das Bewerberportal BITE:

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