An der Akademie der Bildenden Künste München ist frühestens zum 15. April 2026 folgende Stelle zu besetzen:
Im Rahmen des Forschungsverbunds „Gegenwartsanalysen, Erinnerungspraxis und Gegenstrategien zum Rechtsextremismus in Bayern“ findet an der Akademie der Bildenden Künste München das Forschungsprojekt „Bildpolitik und Ästhetik rechtsextremer Normalisierungen – Ästhetische Interventionen in eine rassistische Normalität“ statt, das sich in Zusammenarbeit von Kunstpädagogik (Leitung: Prof. Dr. Sandra Schäfer) und Philosophie (Leitung bis WiSe 2025/26: Prof. Dr. Marina Martinez Mateo) mit Ästhetik und Bildpolitik im Kontext von rechtsextremer, antisemitischer und rassistischer Gewalt beschäftigt. Im Zentrum stehen dabei die Lücken und Leerstellen der kollektiven Erinnerung an solche Gewalttaten sowie deren Normalisierung. Zugleich wird diskutiert, wie ästhetische und vor allem künstlerische Praxis dazu beitragen kann (insbesondere im Rahmen von Erinnerungspolitik), Methoden zu entwickeln, um die Normalität rechten Denkens und rassistischer Praxis aufzubrechen. Die ausgeschriebene Stelle soll zunächst für ein Jahr besetzt werden (mit Option auf Verlängerung) und wird in der Kunstpädagogik angesiedelt sein. Sie wird von einer künstlerischen Mitarbeiterinnen-Stelle in der Kunstpädagogik begleitet, um einen engen Austausch von Theorie und künstlerischer Forschung zu ermöglichen.
● Betreuung einer Publikation in engem Austausch mit der Leitung Kunstpädagogik, Schwerpunkt Bild & Raumpolitiken (Prof. Dr. Sandra Schäfer) und der Mit-Herausgeberin der Philosophie (Prof. Dr. Marina Martinez Mateo);
● Kommunikation mit Autorinnen (m/w/d) und Editieren von Texten;
● Organisation von Veranstaltungen im Themenbereich des Projekts
● Terminmanagement, Mitarbeit bei der organisatorischen und finanziellen Abwicklung des Projekts
● Verfassen eines Forschungsberichts;
● Mitarbeit im Verbund “Gegenwartsanalysen, Erinnerungspraxis und Gegenstrategien zum Rechtsextremismus in Bayern”.
● abgeschlossenes Hochschulstudium der Geisteswissenschaften mit eindeutigem Schwerpunkt in der Ästhetik und/oder Medienphilosophie sowie in sozialtheoretischen Themenfeldern, insbesondere in der Rassismusforschung oder der Rechtsextremismusforschung;
● Interesse an und Erfahrung in der Zusammenarbeit mit künstlerischen und künstlerisch-forschenden Ansätzen sowie mit zivilgesellschaftlichen Akteurinnen (m/w/d);
● Ausgeprägtes Interesse an der theoretischen Auseinandersetzung mit der künstlerischen Arbeit von Studierenden;
● Kommunikative und organisatorische Fähigkeiten;
● Erfahrung im Verfassen von Berichten in wissenschaftlichen Forschungskontexten;
● Erfahrung im Editieren von Texten.
Die halbe Stelle ist bei derzeit 20,00 Wochenstunden befristet bis 28.02.2027 zu besetzen und umfasst eine Lehrverpflichtung von 2,5 Semesterwochenstunden. Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus Art. 71 Bayerisches Hochschulinnovationsgesetz vom 5. August 2022 (BayHIG). Das Qualifikationsvorhaben findet in Absprache mit der zuständigen Professorin statt.
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen (m/w/d) sind Arbeitnehmerinnen (m/w/d) und haben einen tarifvertraglich geregelten Urlaubsanspruch. Diesen Urlaub haben sie bevorzugt in der vorlesungsfreien Zeit zu nehmen.
Die Bereitschaft, im Rahmen der Selbstverwaltung der Hochschule tätig zu sein, wird ebenso vorausgesetzt wie ein Bewusstsein für gendergerechte Sprache und für eine diversitätsgerechte und diskriminierungskritische Lehre.
Die Vergütung richtet sich nach der o.a. Entgeltgruppe, sofern die tariflichen und persönlichen Voraussetzungen vorliegen.
Schwerbehinderte Bewerberinnen (m/w/d) werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.
Die Akademie der Bildenden Künste München setzt sich für Diversität, Perspektivenvielfalt und Chancengerechtigkeit ein. Sie strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und ersucht deshalb Frauen mit spezifischem Tätigkeitsfeld nachdrücklich, sich zu bewerben.
[Hinweise zum Einreichen der Bewerbung:]()
Die Bewerbung erfolgt ausschließlich auf elektronischem Wege.
Bitte bewerben Sie Sich mit den üblichen aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf; Zeugnisse; kurze Darstellung des Zugangs zum Forschungsprojekts) bis spätestens 19. Februar 2026 (Ausschlussfrist*) direkt über unser Online-Bewerbungsportal.
Bei Nachfragen wenden Sie sich an die Ansprechpartnerin an der Akademie der Bildenden Künste:
Prof. Dr. Sandra Schäfer, Professur für Kunstpädagogik.
*Mit der Ausschlussfrist endet die Bewerbungsphase. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss Ihre Online-Bewerbung bei uns eingegangen sein.
Reisekosten anlässlich des Vorstellungsgespräches werden nicht erstattet.
Hinweis zum Datenschutz
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